Weltladen Schwerin

Filmabende im Weltladen

Der Termin für den nächsten Filmabend wird rechtzeitig hier und in der Presse bekannt gegeben

Der nächste Filmabend im Weltladen wird voraussichtlich im Januar 2020 stattfinden.


Hintergrund
Die AG Bildung unseres Vereins zeigt in unregelmäßigen Abständen (Kurz-)Filme im Weltladen in der Puschkinstr. 18, die einen kritischen Blick auf Produktionsbedingungen, die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung, herrschende Welthandelsstrukturen und die Lebenswirklichkeiten auf unseren Globus werfen. Zugleich sollen Handlungsoptionen und Alternativen aufgezeigt werden.
Im Anschluss gibt es jeweils Zeit für Austausch. Der Eintritt ist immer frei.

Die Filmtitel dürfen wir wegen lizenzrechtlicher Bestimmungen in der Öffentlichkeit vorab nur mit dem Inhalt umschreiben und nicht mit Titel nennen. Wollen Sie aber genau wissen, was sie erwartet, tragen Sie sich für unseren Newsletter ein. Dann werden Sie (mit Titel) über den nächsten Filmabend informiert.


Rückblick

19.11.2019, #17: Mit 23 Besucher*innen war der Weltladen gut gefüllt. Im Rahmen von weltwechsel zeigten wir zum zweiten Mal einen vielschichtigen und emotional berührenden Dokumentarfilm (Norwegen, Großbritannien 2017, 60 min), der von den Erlebnissen und Herausforderungen eines ehrgeizigen Klimaaktivisten aus Kenia berichtet, der sich auch den großen politischen Entscheidungsträger*innen der Welt entgegenstellt und Bewusstsein für und Handlungen gegen die Folgen des Klimawandels einfordert. Der kenianische Bauer Kisilu Musya führte fünf Jahre ein Videotagebuch über die Auswirkungen der häufiger werdenden Extremwetterereignisse, die ihn und seine Familie existenziell bedrohen. Schulen können die DVD bei unser ausleihen: Material zur Ausleihe

30.10.2019, #16: Wir begleiteten 16 Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren aus 15 Ländern und fünf Kontinenten auf Ihrem Weg zur Schule. Dabei erzählten sie von ihrem Lebensalltag, beantworteten Fragen zu Familie, Schule, Gesellschaft und ihrer Zukunft. Der Dokumentarfilm (Deutschland 2016, 87 min) zeigte, dass die Protagonist*innen trotz der Vielfalt ihrer Lebensumstände und Persönlichkeiten viele Gemeinsamkeiten haben: ihre Ziele, Träume, Wünsche und Hoffnungen u. a. auf eine Zukunft in Frieden, aber auch ihr realistischer Blick auf globale Herausforderungen.

25.9.2019, #15: Anlässlich der Fairen Woche in Schwerin zeigten wir einen deutschen Dokumentarfilm (45 min, 2016), der die Arbeitsbedingungen in der Textilbranche schildert. Am Beispiel des französischen Textilgiganten Auchan wurde deutlich, wie Gesetzgeber agieren können, um die Einhaltung von Menschenrechten entlang der gesamten Lieferkette eines Produktes einzufordern. In Frankreich und den Niederlanden gibt es mittlerweile ein Lieferkettengesetz. In Deutschland fordert seit 10. Sept.ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bundesregierung auf, dies auch hierzulande einzuführen: www.lieferkettengesetz.de.

24.4.2019, #14: Der kenianische Bauer Kisilu Musya dokumentiert die verheerenden Folgen des Klimawandels mit einer Kamera, die er von einer norwegischen Filmemacherin erhalten hat. Über fünf Jahre führt er ein Videotagebuch über die Auswirkungen der häufiger werdenden Extremwetterereignisse, die ihn und seine Familie existenziell bedrohen. Er ist zutiefst davon überzeugt, dass eine lokale Anpassung an den Klimawandel notwendig ist und versucht unermüdlich, sein lokales Umfeld von seinen Ideen zu begeistern. Mit Unterstützung der Filmemacherin und einer norwegischen NGO reist Kisilu Musya als Vertreter der Kleinbauern und Kleinbäuerinnen einer vom Klimawandel besonders stark betroffenen Region zur UN-Klimakonferenz 2015 nach Paris. Der vielschichtige und emotional berührende Dokumentarfilm (Norwegen, Großbritannien 2017, 60 min) erzählte von den Erlebnissen und Herausforderungen eines ehrgeizigen Klimaaktivisten aus Kenia, der sich auch den großen politischen Entscheidungsträger*innen der Welt entgegenstellt und Bewusstsein für und Handlungen gegen die Folgen des Klimawandels einfordert. Schulen können die DVD bei unser ausleihen: Material zur Ausleihe

27.3.2019, #13: Mit 32 Menschen konnte ein neuer Besucher*innen-Rekord beim Filmabend im WL verzeichnet werden. Wieso ein vom Hunger geplagtes Land wie Äthiopien Lebensmittel exportiert, zeigte der von uns präsentierte Dokumentarfilm (Schweden, Deutschland, Finnland 2016, 82 min, OmU). Der Film untersuchte die Übernahme scheinar ungenutzten Landes durch ausländische Investoren, gefördert u.a. als Entwicklungshilfe durch die Weltbank und traf auf der Suche nach Wahrheit Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, Umweltschützer und betroffene Kleinbäuerinnen/-bauern. Trotz schwieriger Drehbedingungen gelingt es dem Autor in einem Zeitraum von sieben Jahren, für Aussenstehende kaum zu durchschauende Zusammenhänge transparent zu machen. Parallelen zu ähnlichen Vorgängen bei uns (zum Beispiel Landgrabbing nach der Wiedervereinigung in Deutschland) waren augenscheinlich. Der Film erhielt den Eine-Welt-Filmpreis NRW 2017 u.a. weil er „ein mutiger, ein relevanter Film, eine spannende, geradezu packende Dokumentation [ist], die weit über das Beispiel Äthiopien hinaus Zusammenhänge aufdeckt und dem Zuschauer einen Perspektivenwechsel ermöglicht.“

20.2.2019, #12: Mit 25 Menschen war der Weltladen bis auf den letzten Platz gefüllt. Noch nie waren so viele Menschen zu einem Filmabend zu uns in den Weltladen gekommen. Wir führten die im Januar begonnene Reihe mit Kurzfilmen à 26 Minuten (Dtd. 2006) fort. Dieses Mal wurden Familien aus Haiti, Indien und Madagaskar vorgestellt: Was sie besitzen, was sie zum Leben brauchen und was ihnen wichtig ist. Was sie gelernt haben. Wie der Alltag aussieht. Im Mittelpunkt standen nicht das Exotische oder Außergewöhnliche, sondern die jeweiligen Familien mit ihren Besitzverhältnissen, Wohnsituationen, Familienstrukturen und Lebensumständen – der ganz normale Alltag in unterschiedlichen Teilen der Welt. Jeder Film fragte aber auch nach den Freuden, den Wünschen, Hoffnungen und Träumen der Familienmitglieder und ließ uns somit selber fragen: Was brauche ich, was ist mir wichtig?

23.1.2019, #11: Die Anwesenden konnten drei Kurzfilme à 26 Minuten aus einer siebenteiligen Reihe (Dtd. 2006) vor Ort wählen, die Familien aus Asien, Afrika und Lateinamerika porträtieren. Die Wahl fiel auf Mali, Kambodscha und Brasilien. Der Austausch im Anschluss an das Gesehene war angeregt. Die Anwesenden verständigten sich darauf, diese Reihe fortzusetzen und die Filme zu den anderen Familien beim nächsten Filmabend zu zeigen.

24.10.2018, #10: Nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 wurde Haiti von einer Hilfsmaschinerie geradezu überrollt. Der Präsident, die Regierung und die Zivilgesellschaft wurden dadurch ausgeschaltet und jede lokale Initiative wurde blockiert. Der Dokumentarfilm (Haiti, Frankreich, USA, Belgien 2013, 100 Minuten) zeigte den Wiederaufbau und hinterfragte die Wirksamkeit und die Folgen dieser beispiellosen internationalen Hilfskampagne. Beim anschließenden Austausch stand Anke Bobusch, Referentin von Brot für die Welt beim Diakonischen Werk MV zur Verfügung, um über die Arbeitsweise der Diakonie Katastrophenhilfe zu berichten.

26.9.2018, #9: Zum ersten Mal waren wir anlässlich der Fairen Woche mit unserem Filmabend auf Tour. Wir zeigten im Laden 17 im Tabakhof der Schweriner Höfe (Karte) in unmittelbarer Nähe zur Schau „Süß & Bitter – Eine Ausstellung zum süßen Genuss und der bitteren Wahrheit über Schokolade“ zur Ausstellung passende kurze Dokumentarfilme rund um Kakao und Schokolade. U.a. wurde in einer 30-minütige Dokumentation (Dtd., 2015) mit Hannes Jaenicke in die Elfenbeinküste gereist. Dort erkundet der bekannte und populäre Schauspieler als eine Art stellvertretender Reporter, wie Kakao angebaut, weiterverarbeitet und gehandelt wird. Um herauszufinden, unter welchen Umständen der wichtigste Rohstoff für unsere Schokolade produziert wird, besucht er ivorische Kakaobäuerinnen und -bauern, die Mitglied einer Kooperative sind und erfährt dort Grundlegendes über den Fairen Handel.

27.6.2018, #8: Wie leben Menschen in einer Stadt im Schwarzwald, in der viele ihrer Bewohner*innen seit Generationen Kriegswaffen herstellen? Dieser Frage wurde im gezeigten Dokumentarfilm (Dtd. 2016, 60 min) nachgegangen. In teilweise kontrastierenden Interviews mit Mitarbeiter*innen der Rüstungsfirma, Bürger*innen und Kritiker*innen der Waffenproduktion wurde deutlich: Leugnen und Verdrängen kann nicht von der moralischen Verantwortung für die Folgen der Waffenproduktion entbinden. Der Film belegte die todbringende Wirkung von Kleinwaffen in Krisen- und Kriegsgebieten, zeigte die Folgen für die millionenfachen Opfer und ließ Menschen zu Wort kommen, die sich gegen die Rüstungsproduktion wehren.

9.5.2018, #7: In zwei Kurzfilmen wurde sowohl der touristischen Entwicklung in Mittelamerika als auch in Ostafrika nachgegangen. Der eine Film schaute an die Pazifikküste Costa Ricas. Dort wirken sich die Luxusresorts und all-inclusive Angebote zunehmend negativ auf die Natur und die Bevölkerung aus. Gestützt auf Interviews erzählte der Film von den Nachteilen des Massentourismus und stellt diesem den sogenannten Ökotourismus als mögliches positives Szenario gegenüber. Der andere Film beschäftigte sich mit dem Inbegriff westlicher Vorstellungen von Afrika und seiner wilden Ursprünglichkeit – der Serengeti. Während Grzimek der Auffassung war, Naturschutz sei nur dort möglich, wo keine Menschen leben, betonen Vertreter*innen der Massai, sie hätten immer im Einklang mit den Tieren der Serengeti gelebt.

28.3.2018, #6: Dieses Mal drehte sich alles um Kakao und Schokolade. Es wurde mit einer 30-minütigen Dokumentation (Dtd. 2015) mit Hannes Jaenicke nach Westafrika gereist. Dort erkundete der bekannte und populäre Schauspieler als eine Art stellvertretender Reporter, wie Kakao angebaut, weiterverarbeitet und gehandelt wird. Um herauszufinden, unter welchen Umständen der wichtigste Rohstoff für unsere Schokolade produziert wird, besuchte er ivorische Kakaobäuerinnen und -bauern, die Mitglied einer Kooperative sind und erfuhr dort Grundlegendes über den Fairen Handel. Neben dem Film wurde auch Schokolade verkostet, Hintergründe zum Kakaoanbau und – handel vermittelt und über die Europäische Kampagne für faire Schokolade „Make Chocolate Fair“ informiert. Folgende Clips ergänzten den „Hauptfilm“: „Schokolade: Kinderarbeit immer dabei“ (3 min, 2014), „Wie wird Schokolade fair? Wir haben die Kakaobauern gefragt!“ (4,5 min, 2017) und „Du hast es in der Hand“ (2 min, 2011).

28.2.2018, #5: Es wurden zwei Dokumentationen des Regisseurs Peter Heller gezeigt, die zusammen mit „Life Saraaba Illegal“ (s. 23.11.2017) eine Trilogie bilden, die die verschiedene Aspekte des Lebens in Senegal, Westafrika beleuchten. Peter Heller bietet damit eine umfassende Analyse über die Hintergründe und Ursachen der Abwanderung aus Westafrika und die darin verstrickte europäische (Wirtschafts-)Politik. Im Anschluss gab es einen lebendigen Austausch.
Passend zu „unseren“ Dokus, wurde am gleichen Abend der Senegal vom ZDF aufgegriffen, um die Zerstörung lokaler Märkte (Hirse) durch subventionierten deutschen Weizen aufzuzeigen: ZDFzoom: Der Wahnsinn mit dem Weizen

23.11.2017: Wir luden zur Aufführung des Films „Life Saraaba Illegal“ in Anwesenheit der Regisseurs Peter Heller im „Kino unterm Dach“, organisiert vom Diakonischen Werk MV im Rahmen von weltwechsel, ein und verzichteten im November daher auf eine eigene Vorführung. Der Trailer zum Film: Life Saaraba Illegal

25.10.2017, #4: Zum ersten Mal wurde ein Spielfilm gezeigt: In einer Wüstenoase in einem westafrikanischen Land herrscht ein fundamentalistisches Regime. Das bisher gewohnte, freiheitliche Leben der Einwohner wird durch die Scharia verurteilt und grausam bestraft. Doch die Menschen wehren sich, vor allem die Frauen lassen sich ihre Lebensfreude nicht nehmen. Der Film ist für den Privatgebrauch als DVD in der Stadtbibliothek Schwerin ausleihbar: Timbuktu

27.9.2017, #3: In dem deutsch-schweizerischen Dokumentarfilm von 2015 stand ein kleines Dorf in den Wäldern im Norden Kolumbiens im Mittelpunkt. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den größten Kohletagebau der Welt bedroht. Die dort geförderte Steinkohle wird u.a. auch in Deutschland zu Strom. Doch die Wayúu-Gemeinschaft ist entschlossen, ihre gewaltsame Vertreibung zu verhindern. Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird. Die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft ist eng mit dem weltweit steigenden Energiekonsum, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht, verknüpft.

23.05.2017, #2:  In der Dokumentation von 2011 wurden sehr eindrucksvoll, kurzweilig und auch durchaus unterhaltsam die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung am Beispiel der Baumwoll- und Jeansproduktion aufgezeigt. Die Inhalte hatten trotz des Alters des Filmes immer noch Gültigkeit und die Umsetzung erfolgte auch künstlerisch äußerst ansprechend. Im Mittelpunkt des Films stand die Geschichte eines ostafrikanischen Baumwollbauern. Verflochten mit dieser Geschichte ist die Darstellung der Produktion von Jeans. Wir haben den Film vorrätig und können ihn an Schulen ausleihen. Für die Ausleihe bitte an unseren Bildungsreferenten Ralf Göttlicher wenden (Kontakt).

23.03.2017: Im März wurde in Kooperation mit dem „Kino unterm Dach“ in der Aula der Volkshochschule, Puschkinstr. 13 der Film „The true cost – Der Preis der Mode“ (USA 2015, 92 Min., deutsch mit Untertitel) gezeigt. Thema war die Ausbeutungskette hinter vielen Kleidungsstücken und Alternativen dazu. Mehr Infos zum Film hier: www.ci-romero.de/truecost. Der Film ist für den Privatgebrauch als DVD in der Stadtbibliothek Schwerin ausleihbar: The true cost

22.02.2017, #1: Den Beginn machte ein hochgefeierter Dokumentarfilm, der sich auf die Suche nach alternativen ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Ideen machte.

Auf unserem Internetauftritt werden anonymisierte Zugriffsdaten erhoben und Cookies verwendet, um die Webseitennutzung zu analysieren. Durch die weitere Nutzung unsere Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer DATENSCHUTZERKLÄRUNG.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen