Weltladen Schwerin

Filmabende im Weltladen

Wir machen jetzt Sommerpause und sind im September mit dem nächsten Film für Sie da.

 

Hintergrund
Die AG Bildung unseres Vereins zeigt in unregelmäßigen Abständen (Kurz-)Filme im Weltladen in der Puschkinstr. 18, die einen kritischen Blick auf Produktionsbedingungen, die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung, herrschende Welthandelsstrukturen und die Lebenswirklichkeiten auf unseren Globus werfen. Zugleich sollen Handlungsoptionen und Alternativen aufgezeigt werden.
Im Anschluss gibt es jeweils Zeit für Austausch. Der Eintritt ist immer frei.

Die Filmtitel dürfen wir wegen lizenzrechtlicher Bestimmungen in der Öffentlichkeit vorab nur mit dem Inhalt umschreiben und nicht mit Titel nennen. Wollen Sie aber genau wissen, was sie erwartet, tragen Sie sich für unseren Newsletter ein. Dann werden Sie (mit Titel) über den nächsten Filmabend informiert.

 

Rückblick

27.6.2018: Wie leben Menschen in einer Stadt im Schwarzwald, in der viele ihrer Bewohner*innen seit Generationen Kriegswaffen herstellen? Dieser Frage wurde im gezeigten Dokumentarfilm (Dtd. 2016, 60 min) nachgegangen. In teilweise kontrastierenden Interviews mit Mitarbeiter*innen der Rüstungsfirma, Bürger*innen und Kritiker*innen der Waffenproduktion wurde deutlich: Leugnen und Verdrängen kann nicht von der moralischen Verantwortung für die Folgen der Waffenproduktion entbinden. Der Film belegte die todbringende Wirkung von Kleinwaffen in Krisen- und Kriegsgebieten, zeigte die Folgen für die millionenfachen Opfer und ließ Menschen zu Wort kommen, die sich gegen die Rüstungsproduktion wehren.

9.5.2018: In zwei Kurzfilmen wurde sowohl der touristischen Entwicklung in Mittelamerika als auch in Ostafrika nachgegangen. Der eine Film schaute an die Pazifikküste Costa Ricas. Dort wirken sich die Luxusresorts und all-inclusive Angebote zunehmend negativ auf die Natur und die Bevölkerung aus. Gestützt auf Interviews erzählte der Film von den Nachteilen des Massentourismus und stellt diesem den sogenannten Ökotourismus als mögliches positives Szenario gegenüber. Der andere Film beschäftigte sich mit dem Inbegriff westlicher Vorstellungen von Afrika und seiner wilden Ursprünglichkeit – der Serengeti. Während Grzimek der Auffassung war, Naturschutz sei nur dort möglich, wo keine Menschen leben, betonen Vertreter*innen der Massai, sie hätten immer im Einklang mit den Tieren der Serengeti gelebt.

28.3.2018: Dieses Mal drehte sich alles um Kakao und Schokolade. Es wurde mit einer 30-minütigen Dokumentation (Dtd. 2015) mit Hannes Jaenicke nach Westafrika gereist. Dort erkundete der bekannte und populäre Schauspieler als eine Art stellvertretender Reporter, wie Kakao angebaut, weiterverarbeitet und gehandelt wird. Um herauszufinden, unter welchen Umständen der wichtigste Rohstoff für unsere Schokolade produziert wird, besuchte er ivorische Kakaobäuerinnen und -bauern, die Mitglied einer Kooperative sind und erfuhr dort Grundlegendes über den Fairen Handel. Neben dem Film wurde auch Schokolade verkostet, Hintergründe zum Kakaoanbau und – handel vermittelt und über die Europäische Kampagne für faire Schokolade „Make Chocolate Fair“ informiert. Folgende Clips ergänzten den „Hauptfilm“: „Schokolade: Kinderarbeit immer dabei“ (3 min, 2014), „Wie wird Schokolade fair? Wir haben die Kakaobauern gefragt!“ (4,5 min, 2017) und „Du hast es in der Hand“ (2 min, 2011).

28.2.2018: Es wurden zwei Dokumentationen des Regisseurs Peter Heller gezeigt, die zusammen mit „Life Saraaba Illegal“ (s. 23.11.2017) eine Trilogie bilden, die die verschiedene Aspekte des Lebens in Senegal, Westafrika beleuchten. Peter Heller bietet damit eine umfassende Analyse über die Hintergründe und Ursachen der Abwanderung aus Westafrika und die darin verstrickte europäische (Wirtschafts-)Politik. Im Anschluss gab es einen lebendigen Austausch.
Passend zu „unseren“ Dokus, wurde am gleichen Abend der Senegal vom ZDF aufgegriffen, um die Zerstörung lokaler Märkte (Hirse) durch subventionierten deutschen Weizen aufzuzeigen: ZDFzoom: Der Wahnsinn mit dem Weizen

23.11.2017: Wir luden zur Aufführung des Films „Life Saraaba Illegal“ in Anwesenheit der Regisseurs Peter Heller im „Kino unterm Dach“, organisiert vom Diakonischen Werk MV im Rahmen von weltwechsel, ein und verzichteten im November daher auf eine eigene Vorführung. Der Trailer zum Film: Life Saaraba Illegal

25.10.2017: Zum ersten Mal wurde ein Spielfilm gezeigt: In einer Wüstenoase in einem westafrikanischen Land herrscht ein fundamentalistisches Regime. Das bisher gewohnte, freiheitliche Leben der Einwohner wird durch die Scharia verurteilt und grausam bestraft. Doch die Menschen wehren sich, vor allem die Frauen lassen sich ihre Lebensfreude nicht nehmen. Der Film ist für den Privatgebrauch als DVD in der Stadtbibliothek Schwerin ausleihbar: Timbuktu

27.9.2017: In dem deutsch-schweizerischen Dokumentarfilm von 2015 stand ein kleines Dorf in den Wäldern im Norden Kolumbiens im Mittelpunkt. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den größten Kohletagebau der Welt bedroht. Die dort geförderte Steinkohle wird u.a. auch in Deutschland zu Strom. Doch die Wayúu-Gemeinschaft ist entschlossen, ihre gewaltsame Vertreibung zu verhindern. Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird. Die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft ist eng mit dem weltweit steigenden Energiekonsum, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht, verknüpft.

24.8.2017: Verschiedene kurze Dokumentarfilme zu Tourismusfragen regten dazu an, sich vertiefend mit sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten von Tourismus auseinanderzusetzten. Dabei wurden Themen aufgegriffen, wie die Zukunft des Wintertourismus angesichts der Klimaerwärmung aussehen könnte oder ob Slumtourismus ethisch vertretbar ist. Es geht aber auch darum, wer von Volunteer-Tourismus in Ländern des globalen Südens profitiert, ob Ökotourismus eine Alternative zum Massentourismus sein kann und was Berliner*innen zum boomenden Tourismus in ihrer Stadt sagen. Dieser Filmabend fungierte als „Vorspann“ der Lese-Radtour mit dem Autor der Buches „FAIRreisen – Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“ am Sa., 26.8.: FAIRreisen

23.05.2017:  In der Dokumentation von 2011 wurden sehr eindrucksvoll, kurzweilig und auch durchaus unterhaltsam die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung am Beispiel der Baumwoll- und Jeansproduktion aufgezeigt. Die Inhalte hatten trotz des Alters des Filmes immer noch Gültigkeit und die Umsetzung erfolgte auch künstlerisch äußerst ansprechend. Im Mittelpunkt des Films stand die Geschichte eines ostafrikanischen Baumwollbauern. Verflochten mit dieser Geschichte ist die Darstellung der Produktion von Jeans. Wir haben den Film vorrätig und können ihn an Schulen ausleihen. Für die Ausleihe bitte an unseren Bildungsreferenten Ralf Göttlicher wenden (Kontakt).

23.03.2017: Im März wurde in Kooperation mit dem „Kino unterm Dach“ in der Aula der Volkshochschule, Puschkinstr. 13 der Film „The true cost – Der Preis der Mode“ (USA 2015, 92 Min., deutsch mit Untertitel) gezeigt. Thema war die Ausbeutungskette hinter vielen Kleidungsstücken und Alternativen dazu. Mehr Infos zum Film hier: www.ci-romero.de/truecost. Der Film ist für den Privatgebrauch als DVD in der Stadtbibliothek Schwerin ausleihbar: The true cost

22.02.2017: Den Beginn machte ein hochgefeierter Dokumentarfilm, der sich auf die Suche nach alternativen ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Ideen machte.

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